• Tantrische Sternschnuppen

    Es war eine besondere Nacht, als nach der Sonnenfinsternis auch noch Sternschnuppen angesagt waren. Schon seit Tagen hatte die tantrische Gärtnerin sich darauf gefreut, sich von den Sternen tantrisch berühren zu lassen.

    Nun breitete sie kurz vor Mitternacht eine Decke auf der trockenen Erde im Garten aus.
    Als sie sich darauf legte, schmolz ihr Körper in das weiche Dunkel der Erde. Ihr Atem tauchte in den Rhythmus des dürstenden Gartens Es roch süsslich erdig.


    Über ihr begann der Himmel zu funkeln, und die ersten Sternschnuppen zogen fern einen silbrigen Bogen.
    Sie fühlte wie jeder Sternen-Lichtstrahl, eine sinnliche Berührung in ihrem Inneren auslöste. Ein Streicheln ohne Hände, ein Kuss ohne Lippen…ein Verschmelzen von Visionen und Wirklichkeit… Die Nacht war prickelnd magisch und sie wurde ein Teil davon.
    Der Garten atmete mit ihr… ein Liebesgedicht zwischen Himmel und Erde…die Gärtnerin war bereit jede imaginär gefühlte Umarmung tief in sich aufzunehmen und weiter zu tragen um andere an dieser Magie teilhaben zu lassen.

    Liebe und Zuversicht vermehren sich unendlich um als Sternschnuppen andere mit sich zu ziehen auf diese heilende Liebesreise.